Kosifuchs
Cyber Resilience for SMBs & Non-profits
Blog
Notes, learnings, projects — defensive mindset
Date: 2026-01-01T05:36:38+00:00

2025 – ein Jahr, das mich verändert hat

2025 war kein Jahr, das ich mir so ausgesucht hätte.
Aber es war eines, das mich geprägt hat.
Am Anfang des Jahres stand ein Wirbelbruch.
Kein guter Start, keine gute Ausgangslage. Und trotzdem bin ich mit genau diesem Wirbelbruch in die Weiterbildung zum Cybersecurity Expert gegangen. Nicht aus Trotz, sondern weil Aufgeben für mich keine echte Option war.
Während der Weiterbildung kam die nächste Diagnose dazu: Arthrose in der Schulter.
Am Ende des Jahres dann der Verdacht auf Herzinsuffizienz.
Gesundheitlich war dieses Jahr eine echte Herausforderung, körperlich wie mental.
Parallel dazu wurde mein Grad der Behinderung auf 60 erhöht und unbefristet anerkannt.
Das ist kein Etikett, das man sich wünscht. Aber es ist Realität, und ich habe gelernt, sie nicht mehr zu verdrängen, sondern verantwortlich mit ihr umzugehen.
Trotz allem:
Ich habe alle Prüfungen bestanden.
Ich habe Höhen und Tiefen nicht nur überstanden, sondern wirklich gemeistert.
Und auch wenn es mich manchmal traurig macht, dass daraus noch keine feste Anstellung entstanden ist, weiß ich heute: Das schmälert nicht den Wert dieses Weges.
Im Gegenteil.
Ich habe Projekte abgeschlossen, auf die ich stolz bin.
Mein VPN-Buch ist fertig.
Arbeiten, die viel Disziplin, Tiefe und Durchhaltevermögen verlangt haben, sind zu einem Abschluss gekommen.
Und ich habe einen neuen Schritt gewagt:
Ich habe meine Selbstständigkeit nebenbei eingeläutet, als bewusste Vorbereitung auf 2026. Nicht überstürzt, nicht naiv, sondern überlegt.
Wenn ich auf dieses Jahr zurückblicke, sehe ich kein Scheitern.
Ich sehe einen Menschen, der viel getragen hat.
Der gefallen ist und wieder aufgestanden ist.
Der gelernt hat, seine Grenzen ernst zu nehmen, ohne sich von ihnen definieren zu lassen.

Was ich mir für 2026 wünsche
Für 2026 wünsche ich mir nichts Unrealistisches.
Ich wünsche mir Arbeit, sinnvoll, wertschätzend, passend.
Ich wünsche mir Gesundheit, nicht perfekt, aber stabil genug, um mein Leben selbst zu gestalten.
Ich wünsche mir, verantwortungsbewusste Entscheidungen treffen zu können, beruflich, für mich und für andere.
Und ich wünsche mir Frieden.
Frieden mit Gott.
Frieden mit den Menschen um mich herum.
Und Frieden mit mir selbst.
Mehr braucht es eigentlich nicht.

Ich gehe aus 2025 nicht unversehrt hervor, aber aufrecht! Und genauso gehe ich in 2026 weiter. Was 2025 in mir aufgebaut hat, wird 2026 zeigen dürfen, wofür es gut war.

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